Abschlussklausur

Diese Abschlussklausur ist vor dem 14.5.08 um 12.15 Uhr als word.doc im Anhang einer Email einzureichen.

Diese Klausur hat vier Teile: drei kleine deskriptive Aussagen und einen längeren Aufsatz. Du müsst zu drei von den vier Texten (bzw. Bildern, Liedern, Filmen) je eine kurze Beschreibung schreiben, die nicht mehr als 50 Wörter enthält. Zu einem vierten Text müsst du einen längeran Aufsatz von 300 bus 400 Wörtern schreiben, in dem du dich selbest mit dem Text (Bild, Lied, Video) auseinandersetzt: du sollst nicht nur den Text erklären, sondern auch eine klare Meinung zu dem Text aussagen, den Text in Vergleich oder in Zusammenhang mit anderen Texten erklären oder auch den Text bewerten und deine Bewertung begründen. Es stehen 6 Texte zur Auswahl. Also: von den sechs Texten müsst du drei auswählen und diese drei kurz beschreiben und noch einen auswählen und diesen tiefer und eingehender untersuchen und analysieren.

1. Robert Schumann, "Mondnacht"; Text von Eduard Mörike. Text hier.

2. Veryl Goodnight, "Der Tag an dem die Mauer fiel" (Berlin 1998). Zehn Bilder: Goodnight 1, Goodnight 2, Goodnight 3, Goodnight 4, Goodnight 5, Goodnight 6, Goodnight 7, Goodnight 8, Goodnight 9, Goodnight 10.

3. Theodor Storm, "Geflüster der Nacht".

4. Friedrich Klopstock, "Die frühen Gräber".

5. Denkmal "Der verlassene Raum", Koppenplatz Berlin. Besseres Foto hier.

6. Immanuel Kant, der "kategorische Imperativ." Hier sind einige von Kant gegebenen Variationen des kategorischen Imperativs. Die erste Version ist der wohl bekannteste.

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ -– vgl. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten [GMS], Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 421, 6.

„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ -– § 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft in der KdpV, S. 54[3]

„Handle nach der Maxime, die sich selbst zugleich zum allgemeinen Gesetze machen kann.“ -– vgl. GMS, Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 436, 30 - 437, 1

„[Handle so], dass dein Wille durch seine Maxime sich selbst zugleich als allgemein gesetzgebend betrachten könne.“ -– vgl. GMS, Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 434, 12-14

„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“ -– vgl. GMS, Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 429, 10-12

„Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte.“-– vgl. GMS, Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 421, 18-20

„Demnach muss ein jedes vernünftige Wesen so handeln, als ob es durch seine Maximen jederzeit ein gesetzgebendes Glied im allgemeinen Reich der Zwecke wäre.“ -– vgl. GMS, Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 438, 18-21

 

Richtlinien. Du darfst ein Wörterbuch und die Grammatikseiten, die von unserem Kurs ausgelinkt sind, benutzen. Aber du darst nicht den Inhalt der Prüfung mit anderen besprechen oder andere Hilfsmittel (Webseiten, Encylopädien, Nachschlagwerke usw.) verwenden.

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