Deutsch 251 – Einführung in die deutsche Literatur
Prof. Maggie McCarthy
Frühling 2004 Chambers 3150
TR 11.30 – 12.45 Durchwahl 2266
Chambers 3068 Sprechstunden: mittwochs, 13 – 16 Uhr
Lektüre
Franz Kafka, “Die Verwandlung”
“Ein Hungerkünstler”
Bertolt
Brecht,, Mutter Courage und ihre Kinder
Ingeborg Bachmann, “Simultan”
Bernhard
Schlink,, Der Vorleser
Judith
Hermann, Sommerhaus, später
Christian
Kracht, Faserland
Günther
Grass, Im Krebsgang
Kursbeschreibung
Deutsch 251
bietet eine Auswahl von einigen kanonischen und ein paar aktuellen Werken der
deutschen Literatur im zwanzigsten Jahrhundert.
Im Allgemeinen werden wir untersuchen, in welche größere Kontexte
(historisch, kulturell, literarisch) die Werke gehören. Ferner werden wir im Laufe des Semesters
wichtige Vokabeln und Konzepte aufbauen, womit wir sogenannte “close readings”
von den Texten machen können. Ziel des
Kurses ist unser kritisches Denken weiter zu entwickeln und gute, originelle
Ideen auf der sprachlichen und schriftlichen Ebene grammatisch richtig, wenn
nicht gar schön ausdrücken zu können.
Kursanforderungen
Ihre Aufgaben
bestehen darin, alle Texte sorgfältig vorzubereiten, an den Diskussionen aktiv
teilzunehmen, und regelmäßig kurze Aufsätze (2-3 Seiten) zu schreiben. Zum Schluss wird auch eine längere Hausarbeit
(5 – 7 Seiten) geschrieben. (Siehe Kursplan für Abgabetermine.) Man muss jeden Aufsatz einmal revidieren, bis
er benotet wird. Man bekommt dann eine
Note für den Inhalt und eine für die Form.
Idealerweise sollten solche Aufsätze eine literarische Szene, die wir im
Kurs NICHT besprochen haben, anhand
von unseren Vokabeln und Begriffen analysieren.
Belohnt werden, wie schon betont, originelle Ideen.
Dienstags werde
ich die Diskussion leiten. Donnerstags
wird jeder eine Passage vom Text vorbereiten, indem er oder sie einige Ideen
präsentiert.
Alle zwei Wochen
wird es ein Vokabel-Quiz gegeben.
Geprüft werden alle Vokabeln, die ich an die Tafel geschrieben
habe.
Wie in einem
Seminar an einer deutschen Uni wird jeder Teilnehmer die Möglichkeit haben,
einen kleinen Vortrag zu einem bestimmten Autor/Werk zu halten, um damit die
Endnote um eine halbe Note zu verbessern.
Noten
Aktives
Teilnehmen 20%
Kurze Aufsätze 50%
Abschlussarbeit 30%
Kursplan
13. Januar den
Kursplan besprechen
15. Januar Einführungsvortrag
– Was ist Literatur?
20 – 22. Januar “Die Verwandlung”
27 – 29.Januar “Ein
Hungerkünstler”
2.Februar ERSTER AUFSATZ
3 – 5.Februar Mutter Courage und ihre Kinder
10 – 12.Februar Mutter
Courage und ihre Kinder
17 – 19.Februar: “Simultan”
23.Februar ZWEITER
AUFSATZ
24 – 26.Februar Der Vorleser
9 – 11.März Der Vorleser
16 – 18.März Der Vorleser
23.Marz DRITTER
AUFSATZ
23 – 25.Mär Sommerhaus, später
30.März – 1.April Sommerhaus, später
6 – 8.April Faserland
15.April Faserland (Vokabelquiz)
20. April Faserland
27.April VIERTER
AUFSATZ EINREICHEN
22., 27. – 29.April Sommerhaus, später (Vokabelquiz am 29.4)
4.Mai Hinweise
über Hausarbeiten – Form und Inhalt
12.4 HAUSARBEIT
EINREICHEN
Hinweise für einen
Einführungsvortrag
1)
Was
sind die Tatsachen über das Leben des Autors?
2)
Wie
wurde der Autor und dessen Werk während seines Lebens von seinen Zeitgenossen
betrachtet, und wie wird er heutzutage gesehen?
3)
Wie
steht er in Verbindung zu größeren literarischen Bewegungen oder historischen
Momenten, Ereignissen?
4)
Was
sind Themen, die ein seinen Werken oft auftauchen? In welchen literarischen Formen hat er
geschrieben? Was sind die wichtigsten
politischen, kulturellen, sozialen, historischen, psychologischen Askpekte
seiner Werke?
5)
Welche
Fragen kann man zu dem Text, den wir lesen, stellen, die dann die Diskussion in dem Kurs am besten anregen
können?
Solche Vorträge
sollen ungefähr zehn Minuten dauern.
Siehe Anhang mit wichtigen Vokabeln, womit man
Literatur analysieren kann.